Business Central – Hilfsdaten V

Ich hatte gehofft mit den bisherigen vier Seiten für Hilfsdaten auszukommen aber es wurde dann schlicht zu viel – deshalb hier jetzt Seite 5. Auch in diesem Beitrag gibt es keine bestimmte Reihenfolge sondern die einzelnen Punkte sind bunt gemischt.

Hilfsdaten V

Ich hatte gehofft mit den bisherigen vier Seiten für Hilfsdaten auszukommen aber es wurde dann schlicht zu viel – deshalb hier jetzt Seite 5.  Auch in diesem Beitrag gibt es keine bestimmte Reihenfolge, sondern die einzelnen Punkte sind bunt gemischt. Wichtig ist jedoch, dass man über die Suche ganz oben auf jeden Fall das richtige Wort und den dazu passenden Absatz findet, ganz egal wo auf der Webseite. In vielen Fällen gibt es auch einen Link zurück zur Verwendung. Zusätzlich arbeite ich an etwas mit dem Arbeitstitel “BC-Index” das dann das Finden diverser Themen noch einfacher machen sollte.

Lagerplatzarten

Lagerplatzarten

Über diese Liste definieren Sie die Arten von Lagerplätzen an, die Sie in Ihrem Lager verwenden möchten. Stellen Sie einen Code und optional eine Beschreibung für jede Lagerplatzart bereit, und definieren Sie dann die grundlegenden Lageraktivitäten, die der Lagerplatz bei den Artikelbewegungen verwenden soll. Sie können insgesamt 6 Kombinationen aus Lageraktivitäten (Lagereingang, Lagerausgang, Einlagerung, Kommissionierung) als Lagerplatzarten definieren.

  • EING – Artikel, die als gebuchte Eingänge registriert, aber noch nicht eingelagert wurden.
  • AUSG – Artikel, die für Lagerversandlinien (??) kommissioniert, aber noch nicht als versendet gebucht wurden.
  • EINLAG – Typischerweise Artikel, die in großen Mengeneinheiten gelagert werden sollen, auf die Sie aber nicht zu Kommissionierzwecken zugreifen möchten. Da diese Plätze nicht für die Kommissionierung verwendet werden, weder für Produktionsaufträge noch für Sendungen, ist die Verwendung eines Platzes des Typs “Einlagern” möglicherweise begrenzt, aber dieser Platztyp könnte nützlich sein, wenn Sie eine große Menge an Artikeln gekauft haben. Lagerplätze dieses Typs sollten immer einen niedrigen Platzrang haben, damit beim Einlagern von eingegangenen Artikeln andere, mit dem Artikel verbundene EINLAGKOMM-Lagerplätze mit höherem Rang zuerst eingelagert werden. Wenn Sie diesen Lagertyp verwenden, müssen Sie regelmäßig eine Lagerauffüllung durchführen, damit die in diesen Lagern gelagerten Artikel auch in Lagern vom Typ EINLAGKOMM oder KOMMISS verfügbar sind
  • KOMMISS – Artikel, die nur für die Kommissionierung verwendet werden sollen, z. B. für Artikel mit einem nahenden Verfallsdatum, die Sie in diese Art von Lagerplatz verschoben haben. Sie würden diesen Lagerplätzen einen hohen Rang zuweisen, damit sie zuerst für die Kommissionierung vorgeschlagen werden.
  • EINLAGKOMM – Artikel in Lagerplätzen, die sowohl für die Einlagerungs- als auch für die Entnahmefunktion vorgeschlagen werden. Lagerplätze dieses Typs haben wahrscheinlich unterschiedliche Rangordnungen. Sie können Ihre Schüttgutlagerplätze als diese Art von Plätzen einrichten – mit niedrigeren Rangordnungen im Vergleich zu Ihren normalen Kommissionierplätzen oder Vorwärtskommissionierplätzen..
  • QK Dieser Platz wird für Bestandsanpassungen verwendet, wenn Sie diesen Platz auf der Lagerplatzkarte im Feld Anpassungsplatz(?)-Code angeben. Sie können auch Lagerplätze dieses Typs für defekte Artikel und Artikel, die geprüft werden müssen, einrichten. Sie können Artikel in diese Art von Lagerplatz verschieben, wenn Sie sie für den normalen Artikelfluss unzugänglich machen möchten.
    HINWEIS: Im Gegensatz zu allen anderen Platztypen ist bei der QC-Lagerplatzart standardmäßig keines der Kontrollkästchen für die Artikelbehandlung aktiviert. Dies bedeutet, dass alle Inhalte, die Sie in einem QC-Bin platzieren, von Artikelflüssen ausgeschlossen sind.

Link: Lagerplatzarten einrichten

Lagerplatzarten können nur angewandt werden, wenn Sie die gesteuerte Einlagerung und Kommissionierung für Ihren Lagerort verwenden.

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Inventurhäufigkeit

Inventurhäufigkeit

Über die Inventurhäufigkeit können Sie Codes festlegen, die bestimmen, wie oft ein Artikel inventiert werden soll. Die Zahl rechts bestimmt die echte Vorschlagshäufigkeit. Dieser Code kann auf der Artikelkarte im Inforegister Lager verwendet werden. Wenn Sie eine Inventur durchführen und “Inventurhäufigkeit berechnen” im Inventur-Buch.-Blatt nutzen, werden Zeilen für die Artikel automatisch erstellt.

Link: Durchführen zyklischer Inventuren

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Art des Geschäftes

Die Codetabelle für die Art des Geschäfts (Transaction Type) besteht lediglich aus 2 Spalten – dem maximal 10stelligen Code und einer Beschreibung und wird für Intrastat Berichte benötigt. Bitte füllen Sie jene Codes aus, die für Ihr Geschäft zutreffend sind. Hier ein Auszug aus den offiziellen Codes:

Art des Geschäfts

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Verfahren

Auch die Codetabelle für das Verfahren (Transaction Specifications) besteht aus einem Code (wie üblich 10-stellig alphanumerisch) und einer Beschreibung. Ein Verfahren wird als ergänzende Beschreibung bei Intrastat Berichten verwendet, die Verwendung hat innerhalb von Business Central keine funktionalen Auswirkungen.

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Verkehrszweige

Eine weitere Intrastat Codetabelle die nach dem gleichen Muster aufgebaut ist wie die bisherigen. Hier ein Beispiel des statistischen Bundesamts in Deutschland:

Verkehrszweig

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Häfen

Eine weitere Intrastat Codetabelle mit gleichem Aufbau wie oben die Sie gemäß den Bestimmungen Ihres Landes füllen (können). Auf Englisch heißt das Entry/Exit Points, in der deutschen Anleitug findet sich dafür kein Punkt. Allerdings hat auch diese Tabelle keine funktionalen Aufgaben.

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Bundesländer

Bundesland Intrastat

Auch hier keine wirklich gute Übersetzung des englischen “area”. “Gebiet” wäre zudem nicht so irreführend wie es der Ausdruck “Bundesland” für Österreich und Deutschland ist. Die Einträge in dieser Tabelle können auch nicht in Adressinformationen eingesetzt werden, sondern einzig im Intrastat Buchungsblatt im Feld “Bundesland” – das aber im Standard gar nicht eingeblendet ist. Am ehesten scheint hier noch Versendungs- und Bestimmungsland zu passen.

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Sitz des Versenders, Empfängers

Eine weitere Codetabelle gleichen Aufbaus (also eigentlich 2) die Sie für Intrastat Berichte gemäß den Vorschriften Ihres Landes verwenden können.

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Debitorenrabattgruppen

Debitorenrabattgruppe

Über diesen Punkt (im üblichen Aufbau einer Codetabelle) legen Sie Debitorenrabattgruppen fest. Eine solche Rabattgruppe kann Kunden (Debitoren) zugeordnet werden und bewirkt, dass den Mitgliedern dieser Gruppe für bestimmte Artikel oder Artikelrabattgruppen ein Zeilenrabatt zugestanden werden kann. Die Zuordnung erfolgt über die Aktionsleiste im Debitor oder im Artikel.

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Artikelrabattgruppen

Die Codetabelle für Artikelrabattgruppen ist das Pendant zu den Debitorenrabattgruppen. Artikelrabattgruppen können mit allen oder einzelnen Debitoren, mit Debitorenrabattgruppen und mit Kampagnen kombiniert werden, um einen Zeilenrabatt zu definieren der dann in Verkaufsbelegen angewendet wird. Die Zuordnung erfolgt über die Aktionsleiste im Debitor oder im Artikel.

Bitte beachten Sie: wie bei den Preisen gilt hier das (wenn man will umgekehrte) Prinzip des höchsten Rabatts. Beim Zusammentreffen mehrerer möglichen Rabatte wird immer der höchste angewendet.

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Debitorenpreisgruppen

Die bessere Bezeichnung für Debitorenpreisgruppen wäre eigentlich “Preislisten”. Man kann beliebig viele Debitorenpreisgruppen (Preislisten) einrichten und jeweils eine einem Debitor zuordnen. Der Artikelpreis auf einer Belegzeile bestimmt sich (neben anderen Dingen wie Mengenstaffeln oder Zeiträumen) aus der Kombination Debitor oder Debitorenpreisgruppe oder Alle oder Kampagne und Artikel. Bitte beachten Sie auch hier: Bei zwei konkurrierenden Preisen (aus z. B. Preisgruppe und Debitor) nimmt BC im Standard immer den günstigeren, selbst wenn einer der beiden Preise explizit nur für einen Debitor angelegt wurde.

Debitorenpreisgruppen

Die Tabelle der Debitorenpreisgruppen ist einfach aufgebaut und besteht aus insgesamt sechs Spalten: den Code im üblichen alphanumerischen Format, einer Beschreibung, einem Ankreuzfeld, ob Zeilenrabatte zulässig sind, das gleiche für Rechnungsrabatte, einem Ankreuzfeld für Bruttoverkaufspreis ja/nein für diese Preisliste (Debitorenpreisgruppe) und, genau so wie auch In der Debitoren Einrichtung, ein Feld für die MwSt.-Geschäftsbuchungsgruppe. Sie müssen bzw. sollen diese nur eintragen, wenn auch das Häkchen bei Verkaufspreis inklusive Mehrwertsteuer gesetzt ist. Für die Erklärung sehen Sie bitte hier nach.

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Verkaufschancenabschlusscodes

VK-Chancen Abschlusscodes

Wenn eine Verkaufschancen abgeschlossen wird, dann kann es nur zwei Status geben – entweder gewonnen oder verloren. Da dies jedoch gerade im Verlustfall nicht besonders aussagekräftig ist, gibt es über diese Tabelle die Möglichkeit, beliebig viele Gründe für einen Gewinn oder Verlust einer Verkaufschance zu hinterlegen. Die Codetabelle besteht aus vier Spalten: dem Code selbst im üblichen Format, einem Auswahlfeld für verloren oder gewonnen, einer Beschreibung des Abschlusscodes und einer Spalte mit der Anzahl der Verkaufschancen mit dem Abschlusscode dieser Zeile. Über einen Klick auf die Zahl öffnet sich die Liste der betroffenen Verkaufschancen.

Der Abschluss einer VK Chance erfolgt über die Aktionsleiste der VK Chance selbst (Aktionen / Funktion / Schließen).

VK Chance schließen

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Lieferanmahnungsmethoden

Lieferanmahnungscode

Lieferanmahnungsmethoden entsprechen ziemlich genau den Mahnmethoden wie sie bei Debitoren verwendet werden, allerdings ist der Aufbau der Lieferantenmahnungen einfacher und es sind natürlich die Auswirkungen in finanzieller Hinsicht weitaus geringer. Sie können beliebig viele Lieferanmahnungsmethodencodes einrichten und diese jeweils einem Kreditor zuordnen. Über die Lieferanmahnungsmethode legen Sie die maximale Anzahl der Liefermahnungen, die Stufen und die Vor- und Nachtexte fest.

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Aktivitätengruppen

Aktivitätengruppen

Aktivitätengruppen sind Sammlungen von Aktivitätenvorlagen, die für den gleichen Verwendungszweck gruppiert sind. Aktivitätengruppen werden verwendet, um Statistiken für eine Gruppe von Aktivitätenvorlagen anzuzeigen – Sie können sehen, wie oft Sie eine bestimmte Aktivitätenvorlage oder Aktivitätengruppe verwendet haben, um Aktivitäten zu erstellen.
Gruppieren Sie die Aktivitätenvorlagen, die Sie zum Erstellen von Aktivitäten verwenden – eine für die Speicherung aller Briefe, eine andere für Ihre Preislisten usw.

Die Tabelle ist aufgebaut wie so viele andere, die erste Spalte beinhaltet den Code, so wie immer zehnstellig alphanumerisch, die zweite Spalte beinhaltet die Beschreibung mit maximal 100 Zeichen.

Wenn sie wirklich Aktivitäten verwenden wollen dann nehmen Sie sich bitte auch die Zeit, die Gruppierungen sowie die Vorlagen mit Bedacht zu wählen. Ich schlage vor den Bereich CRM (und zu dem gehört der Bereich Aktivitäten definitiv) erst nach der Implementation des eigentlichen ERP Systems zu machen.

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Aktivitätenvorlagen

Aktivitätenvorlagen

Aktivitätenvorlagen sind notwendig, um Aktivitäten (Interactions wie es auf Englisch besser heißt) mit Kontakten oder im Rahmen von Kampagnen entweder automatisch oder manuell aufzuzeichnen. Ich persönlich bin allerdings der Meinung, dass diese Art der Aktivitätsaufzeichnung nur sehr beschränkt Sinn macht da es in der Zwischenzeit Werkzeuge und Methoden gibt, mit denen Sie speziell Aussendungen und die Auswertung derselben wesentlich einfacher und effizienter durchführen können. Zudem finden sich selbst in den offiziellen Microsoft Unterlagen kaum Hinweise, wie eine solche Aktivitätenvorlage korrekt aufgesetzt werden müsste. Nichtsdestotrotz hier eine kurze Zusammenfassung der bekannten Fakten, mehr dann, wenn ich jemals zu den Aktivitäten selbst komme.

Die ersten beiden Spalten bestehen aus Code und Aktivitätengruppe (siehe oben), die Beschreibung der Vorlage in Spalte 3 kann wie immer bis zu 100 Zeichen lang sein. Im Feld “Aktion des Assistenten” können Sie zwischen Leer, Offen, Importieren und Zusammenführen wählen. Dies bezieht sich auf die Aktion des Wizards beim Erstellen einer Aktivität – allerdings nur dann, wenn Anhänge (Word Dokumente) verwendet werden. In der nächsten Spalte geben Sie die Sprache an, diese wird jedoch nur verwendet wenn die Standardsprache des Kontakts nicht verfügbar ist (was immer das heißen mag). In der Spalte Dateianhang wird über Ja / Nein angezeigt, ob ein Dateianhang (Word Dokument) für diese Vorlage existiert. Über einen Klick auf Nein können Sie ein Dokument importieren. Wenn in der Spalte “Kontakt Korrespondenz-Art ignorieren” ein Häkchen gesetzt ist dann wird die Korrespondenzart in der nächsten Spalte verwendet und nicht die ursprünglich gewählte. Über die Spalte Einstandspreis in Mandantenwährung soll es wohl möglich sein, die Kosten für diese Aktivität zu definieren. Über die Vorgabedauer können Sie die vorgeschlagene Standarddauer der Aktivität festlegen, über das Feld Informationsfluss die Richtung (ein- oder ausgehend). “Veranlasst durch” gibt an wer die Aktivität ausgelöst hat (wir oder der Kontakt), und Sie können eine zugehörige Kampagne auswählen. Wenn die an den Aktivitäten beteiligten Kontakte normalerweise das Ziel einer Kampagne sind, aktivieren Sie das Kontrollkästchen Kampagnenziel. Wenn Sie die Aktivitätenvorlage verwenden möchten, um Aktivitäten aufzuzeichnen, die eine Antwort auf eine Kampagne sind, aktivieren Sie das Kontrollkästchen Kampagnenreaktion.

Alles klar? Gut. Dann geht es Ihnen so wie mir 😉

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Positionen / Positionscodes

Positionscodes

Positionen oder Positionscodes sind eine weitere Möglichkeit, um Kontakte zu kategorisieren. Positionscodes gelten nur für Kontaktpersonen und nicht für Kontaktunternehmen und definieren die Hierarchieebene der Person im Unternehmen. Code und Beschreibung gestalten sich wie immer.

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Workflow-Benutzergruppen

Workflow Gruppe
Gruppenmitglieder

Bevor Sie Workflows erstellen können, müssen Sie die Benutzer einrichten, die an Workflows teilnehmen. Dies ist notwendig, um beispielsweise festzulegen, wer eine Benachrichtigung empfangen soll, um auf einen Workflowschritt zu reagieren. Im Fenster Workflow-Benutzergruppe richten Sie Benutzer unter Workflowbenutzergruppen ein und legen die Reihenfolge von Benutzern in einer Prozessfolge fest, zum Beispiel in einer Genehmigerkette. Workflowbenutzer, die als Genehmigungsbenutzer agieren (sowohl Genehmigungsanforderer als auch Genehmiger) müssen auch als Workflowbenutzer im Fenster Genehmigungsbenutzereinrichtung eingerichtet werden.

Bitte richten Sie Benutzer und Gruppen erst ein, wenn Sie sich über die benötigten Workflows im Klaren sind.

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Artikelverfolgungen

In dieser Mischung zwischen Hilfsdaten und Einrichtung geht es nicht um Verfolgungsjagden unter Artikeln, sondern ziemlich profan um Serien- und Chargennummern. Der englische Begriff lautet Item Tracking Codes.  Sie können hier Codes einrichten, die eine Kombination von Parametern für Artikel oder Seriennummern beschreiben. Einer dieser Codes wird dann im Artikel hinterlegt und definiert, wann bzw. bei welchen Aktionen Serien- und/oder Chargennummern notwendig sind. 

Artikelverfolgungscodes

Sie finden hier zwei Masken, zuerst eine Liste von Codes mit Beschreibungen und dann, erreichbar über “Bearbeiten” in der Aktionsleiste, die für diesen Code gültigen Parameter. Die beiden Abschnitte für Serien- und Chargennummern sind ident, ich beschreibe daher nur die Seriennnummern wo notwendig.

Seriennummern

Folgende Schalter finden sich in beiden Bereichen (Seriennummern und Chargennummern)

Seriennr.-spezifische Verf. – Gibt an, dass Sie für eine ausgehende Einheit des betreffenden Artikels immer angeben müssen, welche vorhandene Seriennummer betroffen sein soll. Wenn Sie diesen Schalter auf JA setzen dann werden auch alle anderen in dem Bereich auf JA gesetzt und müssen auch so bleiben (Ausnahme “Seriennr.-Verf. Lager”, “Seriennr.-Inform. erforderlich” für Eingang und Ausgang).

Seriennr.-Verf. Lager – Gibt an, dass Logistikbelegzeilen Seriennummern benötigen. Kann nur auf JA gesetzt werden wenn auch der erste Schalter auf JA steht.

Seriennr.-Verf. Umlagerung – Gibt an, dass Umlagerungsauftragszeilen Seriennummern benötigen.

Eingang

Seriennr.-Inform. erforderlich – Gibt an, dass für Seriennummern in eingehenden Belegzeilen ein Informationsdatensatz in dem Fenster „Seriennr.-Informationskarte“ vorhanden sein muss.

Seriennr.-Verf. Einkauf – Gibt an, dass eingehende Einkaufsbelegzeilen Seriennummern benötigen (Bestellung, Einkaufslieferung).

Seriennr.-Verf. Verkauf – Gibt an, dass eingehende Verkaufsbelegzeilen Seriennummern benötigen (Verkaufsreklamation).

Seriennr.-Verf. Zugang – Gibt an, dass die eingehenden Artikel Buch.-Blattzeilen der Art „Zugang“ Seriennummern benötigen (Artikel Buchungsblatt Postenart Zugang).

Seriennr.-Verf. Abgang – Gibt an, dass die eingehenden Artikel Buch.-Blattzeilen der Art „Abgang“ Seriennummern benötigen (Artikel Buchungsblatt Postenart Abgang mit Minusmenge).

Seriennr.-Verf. Montage – Gibt an, dass Seriennummern für eingehende Buchungen aus Montageaufträgen benötigt werden (Montageaufträge – Fertigprodukt).

Seriennr.-Verf. Produktion – Gibt an, dass Seriennummern für eingehende Buchungen aus der Fertigung benötigt werden, also in der Regel Istmeldungen (Produktionsaufträge – Fertigprodukt).

Ausgang

Seriennr.-Inform. erforderlich – Gibt an, dass für Seriennummern in ausgehenden Belegzeilen ein Informationsdatensatz in dem Fenster „Seriennr.-Informationskarte“ vorhanden sein muss.

Seriennr.-Verf. Einkauf – Gibt an, dass ausgehende Einkaufsbelegzeilen Seriennummern benötigen (Einkaufsreklamation).

Seriennr.-Verf. Verkauf – Gibt an, dass ausgehende Verkaufsbelegzeilen Seriennummern benötigen (Verkaufsauftrag).

Seriennr.-Verf. Zugang – Gibt an, dass die ausgehenden Artikel Buch.-Blattzeilen der Art „Zugang“ Seriennummern benötigen (Artikel Buchungsblatt Postenart Zugang mit Minusmenge)..

Seriennr.-Verf. Abgang – Gibt an, dass die ausgehenden Artikel Buch.-Blattzeilen der Art „Abgang“ Seriennummern benötigen (Artikel Buchungsblatt Postenart Abgang).

Seriennr.-Verf. Montage – Gibt an, dass Seriennummern für eingehende Buchungen aus Montageaufträgen benötigt werden (Montageaufträge – Komponenten).

Seriennr.-Verf. Produktion – Gibt an, dass Seriennummern für ausgehende Buchungen aus der Fertigung benötigt werden, also in der Regel Verbrauchsbuchungen (Produktionsaufträge – Komponenten).

Chargennummern

Im dritten und letzten Bereich der “Artikelverfolgungen” geht es um Garantie- und Ablaufdaten.

Garantiedatumsformel – Legt die Formel fest, die das Garantiedatum berechnet, das in der Artikelverfolgungszeile in das Feld „Garantiedatum“ eingegeben wurde.

Garantiedatumseintrag anfordern (J/N) – Bei “JA” muss das Garantiedatum manuell eingegeben werden.

Ablaufdaten verwenden – Definiert, dass Artikel mit diesem Artikelverfolgungscode ein Ablaufdatum haben können. Dies ermöglicht die Prüfung nach Ablaufdaten, was allerdings die Systemleistung bei Belegen mit vielen Artikelverfolgungszeilen beeinträchtigen kann.

Ablaufdateneintrag anfordern – Gibt an, dass Artikel, die diesen Artikelverfolgungscode verwenden, ein Ablaufdatum haben müssen und dass Sie das Ablaufdatum manuell eingeben müssen. Die im Feld „Ablaufdatumsformel“ auf der Artikelkarte angegebene Datumsformel wird ignoriert.

Fixes Ablaufdatum – Legt fest, ob das Ablaufdatum berücksichtigt wird, wenn Sie Artikel verkaufen. Sie können z. B. keinen Verkaufsauftrag für einen Artikel buchen, dessen Ablaufdatum überschritten ist.

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Lagerhilfsmittel

In dieser sehr einfachen und nach dem üblichen Muster aufgebauten Liste können Sie die sogenannten Lagerhilfsmittel (Kisten, Gitterkörbe, Ameise) festlegen. Diese sind dann in diversen Logistikprozessen auswählbar. Dieser Begriff kommt übrigens im offiziellen Manual von Microsoft nicht vor (also schon aber mit einer ganz anderen Bedeutung).

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Lagerklassen

Die Liste der Lagerklassencodes stellt sich dar wie gehabt – 10 Zeichen alphanumerischer Code und 100 Zeichen Beschreibung. Sie benötigen Lagerklassen nur bei Logistikfunktionen wie unten kurz beschrieben.

In der erweiterten Lagerhaltung können Sie Artikeln, Lagerplätzen und Zonen Lagerklassencodes zuweisen, um zu steuern, wo unterschiedliche Artikelklassen gelagert werden, wie z. B. Tiefkühlware. Sie können eine Zone in mehrere Lagerklassen unterteilen. Zum Beispiel können Artikel in der Wareneingangszone als Tiefkühlware, Gefahrgut oder in irgendeiner anderen Klasse gelagert werden. Wenn Sie mit Lagerklassen und einem Standard-Eingangs-/Versandplatz arbeiten, müssen Sie die entsprechenden Lagerplätze in den Eingangs- und Versandzeilen des Lagers manuell ausfüllen.
In Eingangsströmen wird der Klassencode nur in Eingangszeilen hervorgehoben, in denen der Artikelklassencode nicht mit dem Standard-Eingangsplatz übereinstimmt. Wenn die richtigen Standardlagerplätze nicht zugewiesen sind, kann die Menge nicht empfangen werden.

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Kampagnenstatus

Kampagnenstatus

Über diese Codetabelle legen Sie in üblicher Art und Weise Kampagnenstatuscodes fest, die Sie dann bei einer Marketingkampagne verwenden können. Es gibt keine funktionalen Auswirkungen beim Setzen eines dieser Codes.

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Versicherungsarten

Auch bei den Versicherungsarten bietet sich das gewohnte Bild aus Code und Beschreibung – geben Sie hier z. B. Wasser, Feuer, Leben etc. ein. Diese Codes werden verwendet um Versicherungspolicen (oder -karte wie es dann am eigentlichen Formular heißt) zu charakterisieren.

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