Business Central – Hilfsdaten III

In diesem Abschnitt finden Sie eine ganze Reihe von Hilfstabellen die in Business Central verwendet werden, teilweise für einen ganz bestimmten Zweck, teilweise modulübergreifend. Wenn eine d

Hilfsdaten

Hilfsdaten III

In diesem Abschnitt finden Sie eine ganze Reihe von Hilfsdaten die in Business Central verwendet werden, teilweise für einen ganz bestimmten Zweck, teilweise modulübergreifend. Wenn eine dieser Tabellen in einem speziellen Zusammenhang von größerer Wichtigkeit ist, dann verweise ich an dieser Stelle nochmals darauf. Dieser Artikel dient wirklich nur der Sammlung von kleineren Dingen an einer Stelle und wird sich vermutlich im Laufe der Zeit erweitern.

Folgende Punkte finden Sie in diesem Beitrag:

Zusteller
Zusteller Liste

Wie so oft ist das keine sehr glückliche Übersetzung – besser wäre “Logistikdienstleister”. Womit dann aber schon alles gesagt wäre. In dieser Tabelle können Sie die Dienstleister über einen Code mit Namen und deren Webadresse für die Paketverfolgung erfassen. In der Webadresse selbst können dann noch Platzhalter für z. B. die Trackingnummer hinterlegt werden.

Zusteller Transportarten

Über eine Funktion in der Aktionsleiste können Sie, so notwendig, auch noch die Transportarten auflisten. Wie fast immer sollten Sie hier auch eine durchschnittliche Laufzeit (Datumsformel!) und (wenn abweichend) einen anderen Kalender erfassen. Damit werden Lieferzeitenberechnungen in der Planung etwas genauer.

Zusteller Verkaufslieferung
Zusteller Verkaufsauftrag

Die Bilder oben zeigen die Verwendung von Zusteller, Transportart und Paketverfolgungsnummer auf Verkaufslieferung und Auftrag.

Allerdings werden Sie diese Informationen dort vermutlich nur selten mit der Hand eintragen – bei höherem Aufkommen kann man entweder das Etikettenprogramm des Logistikdienstleisters mit BC integrieren und so diese Felder automatisch ausfüllen oder man druckt die Etiketten direkt aus Business Central und sendet dem Dienstleister dann eine Avisodatei (aus Erfahrung plädiere ich für die erste Lösung…).

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Branchen
Branchen

Branchen sind genau das was der Name sagt und können NUR Kontaktunternehmen zugeordnet werden (in der Aktionsleiste). Dies allerdings auch mehrfach. In der Liste selbst legen Sie nur den Code und die Bezeichnung an, die Anzahl der Kontakte ergibt sich dann automatisch aus der Zuordnung. Im obigen Beispiel wurden EINEM Kontakt 2 Branchen zugeordnet.

Bitte beachten: Filtern nach Branchen kann in der Kontaktliste nicht angewendet werden. Für Kontaktlisten nach Branche müssen Sie über ein so genanntes Segment gehen. Dazu dann unter der großen Überschrift “CRM” ein bisschen (viel) mehr

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Postleitzahlen (PLZ-Codes)
PLZ Codes

Hierbei handelt es sich um eine einfache Liste bestehend aus der Postleitzahl selbst, dem Ort, dem Länderkürzel, dem Bundesland (das hier Bundesregion heißt) und einer Zeitzone wenn dieser Ort eben in einer anderen Zeitzone liegt (ich habe NICHT geprüft ob Lieferpapiere dann entsprechend der Zeitzone angepasst werden…). Sie können Listen für den Import relativ einfach im Internet finden und dann über Konfigurationspakete importieren.

Beachten Sie aber bitte unbedingt das bei den Debitoren Gesagte – die Festlegungen hier können ungewollte Konsequenzen haben und ich empfehle diese Liste eher nicht zu verwenden (= auszuleeren). Wenn Sie schon Gebrauch davon machen wollen, dann bitte nur für Ihr Hauptland und mit gesicherten Informationen – z. B. von der nationalen Post oder ähnlichen Institutionen.

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Einheiten
Einheiten
Einheiten Übersetzung

Wie nicht anders zu erwarten erreichen Sie die Liste der Einheiten über das “Tell Me” Suchfenster oder über eines jener Felder im Artikel, in denen Sie Artikeleinheiten festlegen können. Den internationalen Standard Code müssen Sie nur ausfüllen, wenn Sie planen Artikelinformationen elektronisch zu senden. Was hier einzutragen ist ergibt sich dann aus dem verwendeten Protokoll.

Und vielleicht nochmals zur Erinnerung: die Umrechnung der Einheiten (also von Basis zu Verkauf zu Einkauf) erfolgt direkt in der Artikelkarte da ja das Verhältnis zwischen z. B. Stück und Palette immer ein anderes sein kann.

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Mahnmethoden
Mahnmethoden

Bitte beachten: Das Erstellen der eigentlichen Mahnungen so wie Druck und Versand folgen, wenn ich die Prozesse rund um die Debitoren (Rechnungen, Gutschriften, Zahlungen) bespreche. Um aber überhaupt mahnen zu können müssen eben die Mahnmethoden zuerst definiert und hinterlegt sein.

Auch die Mahnmethoden bzw. die Liste mit den Mahnmethoden (besser: Mahnbedingungen) rufen Sie über das “TellMe” Fenster auf indem Sie z. B. “Ma met” eingeben. Sie sehen dann zwei Einträge wobei ich auf die Lieferanmahnungsmethode nicht eingehe. Sie können beliebig viele Mahnmethoden einrichten, in den meisten mir bekannten Fällen sind es maximal zwei wobei die zweite immer für “spezielle” Kunden gedacht ist. Die Spalten der Liste füllen Sie bitte aus wie folgt:

Code: Der Code zur Identifizierung der Mahnmethoden.
Beschreibung: Die Beschreibung für die Mahnmethode.
Max. Anzahl Mahnungen: Die maximale Anzahl von Mahnungen, die für eine Rechnung erstellt werden können.
Zinsen buchen: Legt fest, ob die Zinsen in der Mahnung auf die Sach- und Debitorenkonten gebucht werden sollen.
Zusätzliche Gebühren buchen: Definiert, ob die zusätzliche Gebühr in der Mahnung auf die Sach- und Debitorenkonten gebucht werden soll.
Zusätzliche Gebühr pro Position buchen: Gibt an, ob die zusätzlichen Gebühren pro Position auf Sach- und Debitorenkonten gebucht werden sollen.
Minimalbetrag (MW): Meist ist es billiger Kleinstbeträge auszubuchen als diese anzumahnen. Hier wird festgelegt ab welchem Betrag eine Mahnung erstellt werden soll.
Hinweis zur Positionsgebühr im Bericht: Gibt an, dass der Mahnung sämtliche Hinweise zu Gebühren hinzugefügt werden.

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Mahnstufen
Mahnstufen

Wenn Sie sich auf einer Zeile der Mahnmethoden befinden dann können Sie in der Aktionszeile oben auf “Stufen” klicken um eine weitere Liste mit Mahnstufen anzuzeigen bzw. zu ändern oder zu ergänzen. Die Spalten erklären sich wie folgt:

Nummer: Die Nummer der Mahnstufe
Toleranzperiode: Die Länge der Toleranzperiode für diese Mahnstufe (also die Wartezeit bis die nächste Stufe aktiviert wird).
Fälligkeitsformel: Definiert eine Formel, die bestimmt, wie das Fälligkeitsdatum der Mahnung berechnet werden soll.
Zins berechnen: Gibt an, ob Zinsen in den Mahnungszeilen berechnet werden sollen.
Zusätzliche Gebühr (MW): Die Gebühr in Mandantenwährung, die in der Mahnung hinzugefügt werden soll.
Betrag (MW) zusätzliche Gebühr pro Position: Gibt den Zeilenbetrag der Zusatzgebühren an.
Berechnungstyp zusätzliche Gebühr: Bestimmt wie die zusätzlichen Gebühren berechnet werden (erreichbar über die Aktionsleiste “Zusätzliche Gebühr”).

Fixiert: Es werden die Werte der Zeile unter “Zusätzliche Gebühr” auf der Seite “Mahnstufen” verwendet.
Einzeln dynamisch: Die Werte pro Zeile auf der Seite “Einrichtung zusätzliche Gebühr” werden verwendet.
Kumuliert dynamisch: Es werden die Werte auf der Seite “Einrichtung zusätzliche Gebühr” verwendet.

Mahnung zusätzliche Gebühr

Beschreibung zusätzliche Gebühr pro Position: Gibt eine Beschreibung für die Zusatzgebühren an.

Vor- und Nachtexte

Wenn Sie in den einzelnen Mahnstufen in der Aktionsleiste auf “Zugehörig” und dann auf “Ebene” klicken erreichen Sie auch die wesentlich wichtigeren Vor- und Nachtexte. In den Texten könen Sie folgende Platzhalter verwenden:

%1Inhalt des Felds Belegdatum des Mahnungskopfs
%2Inhalt des Felds Fälligkeitsdatum des Mahnungskopfs
%3Inhalt des Felds Zinssatz im verknüpften Zinskonditionen
%4Inhalt des Felds Restbetrag des Mahnungskopfs
%5Inhalt des Felds Zinsbetrag des Mahnungskopfs
%6Inhalt des Felds Zusatzgebühr des Mahnungskopfs
%7Der Gesamtbetrag der Mahnung
%8Inhalt des Felds Mahnstufe des Mahnungskopfs
%9Inhalt des Felds Währungscode des Mahnungskopfs
%10Inhalt des Felds Buchungsdatum des Mahnungskopfs
%11Der Unternehmensname.
%12Inhalt des Felds Zusatzgebühr pro Zeile des Mahnungskopfs

Bitte beachten: Wichtig ist hier in erster Linie dass Sie zumindest einen Mahnmethodencode einrichten (Standard…), ohne den bzw. ohne dass Sie diesen einem Kunden zugeordnet haben, können Sie nicht mahnen. Dann benötigen Sie zumindest noch eine Stufe und die Periode(n) dazu. Und natürlich noch die mehr oder weniger freundlichen Texte pro Stufe – für die meisten der wichtigste Teil. Gebühren und Verzugszinsen (s.u.) spielen in Westeuropa heute eine untergeordnete Rolle.

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Zinskonditionen
Verzugszinsen Tabelle

Im Englischen wird hier von “Finance Charge Terms” gesprochen, gemeint sind aber ganz einfach Verzugszinsen. Die Felder im Einzelnen:

Code: Gibt einen Code für die Zinskonditionen an. Dieser muss am Debitor eingetragen werden damit Verzugszinsen berechnet werden können.
Beschreibung: Ein erklärender Text
Zinsberechnung: Offene, erledigte oder alle Posten. Dies mag komisch klingen (also die erledigten = bezahlten) hätte ich es nicht einmal selbst erlebt dass mir, rechtlich absolut korrekt, auf eine bezahlte Rechnung Verzugszinsen berechnet wurden. Dies ist zumindest in Teilen Osteuropas noch geübte Praxis.
Zinsberechnungsmethode: Durschnittlicher Saldo oder Tagessaldo (wobei ich mir hier das Nachrechnen lustig vorstelle)
Zinssatz: Wie der Name schon sagt…
Zinsperiode: Jene Periode auf die sich der Zinssatz bezieht. Mit dieser Einstellung könnten auch Kredithaie BC verwenden – 5% pro Woche.
Minmalbetrag in Mandantenwährung: Ab welchem Betrag sollen Zinsen berechnet werden.

Wenn ich einmal ganz ganz viel Zeit habe und mir sehr sehr langweilig ist dann werde ich mir diese ganze Zinsengeschichte einmal vornehmen und durchtesten. Bis dahin werde ich Microsoft vertrauen und davon ausgehen, dass das so funktioniert wie es gedacht ist.

Ach – und eines hätte ich fast vergessen – nachdem ja Verzugszinsen über eine eigene Rechnung versendet werden gibt es auch hier Vor- und Nachtexte – an ähnlicher Stelle wie oben bei den Mahnstufen besprochen.

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Buchhaltungsperioden
Buchungsperioden

Hier geht es um die erstmalige Erstellung bzw. die Erweiterung von Buchhaltungsperioden. Diese sollten ganz am Anfang einer Implementation erstellt werden da ohne Buchungsperioden keine Berichte erstellt werden können. Beachten Sie aber: In Business Central sind die Perioden per se nicht so wichtig wie vielleicht in anderen ERP Programmen. Jede Buchung hat als Bezug immer das so genannte Buchungsdatum, die Zuordnung zu einer Periode wäre im Vorfeld eigentlich gar nicht notwendig.

Um Buchungsperioden zu erstellen gibt es in der Aktionsleiste einen Punkt der sich da “Geschäftsjahr eröffnen” nennt (als freie Übersetzung von “Create Fiscal Year”). Darüber definieren Sie ein Beginndatum, die Anzahl der Perioden und die Periodenlänge im bereits bekannten Format als Datumsformel. Über “OK” berechnet das System die Perioden und trägt diese inklusive Namen und Beginndatum ein. Mehr ist dazu nicht zu tun. Sie können auch Perioden jederzeit wieder löschen (wenn nicht abgeschlossen) und dann manuell neu erfassen. Auch hinsichtlich der Länge sind Sie nicht gebunden – wenn Sie also möchten können Sie den 31.12. als 13. Periode definieren. Wichtig ist immer nur das Buchungsdatum.

Zu den diversen Tätigkeiten die rund um die Buchungsperioden gemacht werden können oder müssen komme ich dann im Zuge einer vertieften Besprechung der FiBu.

Geschäftsjahr erstellen

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Verkäufer/Einkäufer
Verkäufer Liste
Verkäufer einzeln

Der geneigte Leser weiß jetzt ziemlich genau was kommen wird: Ich werde mich darüber aufregen, dass Ein- und Verkäufer eine eigene Liste sind und nicht aus vorhandenen Benutzern oder Ressourcen genommen werden.
Falsch gedacht, diesmal nicht weil die Erklärung ziemlich nahe liegt. Es ist ja offensichtlich, dass nicht alle Verkäufer bzw. Einkäufer auch Benutzer sein können / müssen, also im System hinterlegt sind. Und als Ressourcen benötigt man sie vermutlich auch nicht. So gesehen diesmal keine Aufregung, man muss nur bei der Anlage von Benutzern beachten, dass diese gegebenenfalls auch als Ein- bzw. Verkäufer angelegt werden müssen.

Die Liste selbst wird so wie üblich über das “Tell Me” Fenster aufgerufen und enthält einen Code für die Person, den Namen (Vor- und Nachname in einem Feld), einen Provisionssatz sowie die Telefonnummer. Klicken Sie auf einen Code so öffnet sich eine Maske in der Sie noch weitere Details zu diesem Ein-/Verkäufer eintragen können. Über die bereits erwähnten Felder hinaus sind das im Standard: die Funktion, die E-Mail-Adresse, ein Ja/Nein Feld für die bereits erwähnte Datenschutzsperre und die zwei globalen Dimensionscodes. Wenn Sie wollen können Sie dann auch noch ein Bild diese Person hinterlegen.

Zu den Funktionen vom Ein- bzw. Verkäufern komme ich dann etwas detaillierter im Zuge der Einkaufs- und Verkaufsprozesse und der zugehörigen Dokumente.

Hinweis: wenn Personen als Mitarbeiter, Benutzer, Ressourcen und Ein- bzw. Verkäufer angelegt werden, so empfiehlt es sich, wo möglich, die gleiche Nummer bzw. den gleichen Code zu wählen. Dies macht das Auffinden und die Zuordnung später wesentlich leichter.

In der sogenannten Benutzer Einrichtung können Sie den Systembenutzern jeweils einen Verkäufer/Einkäufer Code zuordnen und damit den Zusammenhang herstellen der z. B. für Verkaufsdokumente der wichtig ist.

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Herkunftscodes
Herkunftscodes
Herkunftscodes Einrichtung

Allen gebuchten Posten werden automatisch einem Herkunftscode zugewiesen, sodass Transaktionen bis zu ihrem Ursprung nachverfolgt werden können. Diese Herkunftscode werden über die Liste oben erfasst, diese finden Sie wie üblich über das Tell Me Fenster und der Eingabe von zum Beispiel “Herk c”.

Beim Buchen von Buch.-Blättern, Aufträgen, Rechnungen oder Gutschriften sowie beim Ausführen bestimmter Stapelverarbeitungen werden Sachposten erstellt. Die Seite Herkunftscode Einrichtung, wie in der zweiten Grafik gezeigt, enthält für jeden Anwendungsbereich mehrere Inforegister. Jedes Inforegister enthält die zuvor erstellten Herkunftscodes, die für diesen Anwendungsbereich anwendbar sind.

Beim Buchen oder Ausführen einer Stapelverarbeitung wird dem Posten automatisch der richtige Herkunftscode zugeordnet. Wenn Sie z. B. von einem FiBu Buchungslatt aus buchen, erhält der Posten den Code FIBUBUCHBL. Sie können dann die Seite Sachposten filtern, um anzuzeigen, welche Einträge beispielsweise aus dem Fibu Buchungsblättern oder aus Verkaufsbelegen kommen.

Sie können die Herkunftscodes auch ändern. Wenn Sie das in der Liste der Herkunftscodes tun, müssen Sie die Aktion bestätigen und anschließend werden alle Datensätze die diesen Code enthalten auf den neuen Code geändert. Dies kann unter Umständen sehr lange dauern!

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Ursachencodes
Ursachencodes

Ursachencodes ergänzen die Herkunftscodes und geben an, warum ein Eintrag erstellt wurde. Sie können Ursachencodes einzelnen Posten und permanente Codes bestimmten Buchungsblattvorlagen und -namen zuweisen. Wenn ein Ursachencodes mit einer Buchungsblattzeile bzw. einem Einkaufs- oder Verkaufskopf verknüpft ist, werden beim Buchen alle Posten mit dem entsprechenden Ursachencode markiert.

Buchungsblattvorlagen_urcode

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Standard Text Codes
Standard Text Codes
Standard Text Code extended

Die sogenannten Standardtextcodes ruft man über eben diesen Namen auf und kann dann einen Code sowie eine Beschreibung erfassen wie im ersten Bild oben gezeigt. Hier dürfte es wohl vor einigen Jahren eine Änderung gegeben haben, da diese Codes praktisch in jedem Textfeld eingefügt werden konnten und dann durch den entsprechenden Text ersetzt wurden. Gerade für Journalzeilen im Hauptbuch war dies natürlich eine tolle Sache.

Offensichtlich geht das aber nicht mehr und die Verwendung ist heute beschränkt auf Belegzeilen wie z. B. Aufträge, Bestellungen oder Verkaufsrechnungen wo, den entsprechenden (Zeilen)Typ vorausgesetzt, der Code in das Artikelnummer Feld eingetragen bzw. dort abgerufen werden kann und dann die Beschreibung in die Zeile einfügt.

Über diese eine Zeile hinaus kann jedoch mit Standardtextcodes auch ein Textbaustein verbunden werden. Dazu gehen Sie in die Aktionsleiste und wählen “Textbausteine”, in der dann folgenden Maske können Sie wie oben ersichtlich den Textbaustein erfassen, inklusive Sprachcodes, Gültigkeitsdauer und, am Allerwichtigsten ganz unten, mit der möglichen Verwendung in welchen Belegen.
Wenn sie das gemacht haben und dann in einer Belegzeile einen Standardtextcode aufrufen, dann wird nicht nur die Beschreibungszeile eingefügt sondern auch sämtliche Zeilen die Sie im Textbaustein definiert haben. Wenn man so will ist das eine Erweiterung zu den Artikel Textbausteinen. Sie sind artikelunabhängig und helfen beispielsweise bei Standardabsätzen (Gefahrenhinweise, Transporthinweise etc.) auf diversen Dokumenten.

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Lagerbuchungsperioden

Eine Lagerbuchungsperiode definiert eine Zeitspanne, in der Sie Änderungen des Lagerbestandes buchen können. Eine Lagerbuchungsperiode ist durch das Datum definiert, an dem sie endet (Enddatum). Wenn Sie eine Lagerbuchungsperiode schließen, können Sie vor diesem Enddatum keine Änderungen des erwarteten oder in Rechnung gestellten Lagerbestandes buchen. Vor diesem Enddatum können Sie keine neuen Werte im Lager buchen. Wenn Sie in der geschlossenen Periode offene Artikelposten haben, es also positive Mengen gibt, die noch nicht für ausgehende Transaktion ausgeglichen wurden, können Sie weiterhin ausgehende Mengen mit diesen Posten verknüpfen, auch wenn die Periode geschlossen ist.

Lagerbuchungsperiode 1

Um eine Lagerperiode zu erstellen suchen Sie “la bu pe” im TellMe Fenster und geben dann eine oder mehrere Lagerbuchungsperioden über das jeweilige Enddatum ein. Die Checkbox “Geschlossen” kann nicht direkt geändert werden sondern nur über eine Funktion in der Aktionsleiste.

Sofern die folgenden Aussagen zutreffen, können Sie jede Lagerbuchungsperiode schließen:

  • In dieser Periode gibt es keine offenen ausgehenden Artikelposten (d. h., es gibt keinen negativen Lagerbestand).
  • Die Preise aller Artikel wurden mit der Aktion “Lagerreg. fakt. Einst. Preise” angepasst oder reguliert wie das in BC so schön heißt.

Es müssen alle ausgehenden Transaktionsmengen (z. B. von Verkaufsaufträgen, ausgehenden Umlagerungen, Verkaufsrechnungen, Einkaufsreklamationen oder Einkaufsgutschriften) mit der im Lagerbestand vorhandenen Menge ausgeglichen sein.

Im Detail führen Sie folgende Schritte aus:

  1. Bevor Sie eine Bestandsperiode abschließen, wählen Sie die Aktion Lagerreg. fakt. Einst. Preise, um sicherzustellen, dass später alle Kostenanpassungen gebucht werden. Führen Sie den Testbericht in der Aktionsleiste aus, um zu ermitteln, ob es in der Lagerbuchungsperiode offene ausgehende Artikelposten oder Artikel gibt, deren Preise noch nicht reguliert wurden.
  2. Wählen Sie die Aktion Lager auf Sachkonten buchen – Test aus (die Maske sagt “Lagereinstandspreise buchen” – Test).
  3. Führen Sie dann die Funktion  Lager auf Sachkonten buchen aus (gemeint ist hier “Lagerregulierung buchen” ), damit sichergestellt ist, dass alle Preise in der Finanzbuchhaltung gebucht werden.
  4. Markieren Sie die Zeile jener Lagerbuchungsperiode , die geschlossen werden soll.
  5. Wählen Sie die Aktion Periode schließen . Nachdem die Lagerbuchungsperiode geschlossen wurde, können Sie vor dem Enddatum keine Lagerbestandsänderungen mehr buchen.
  6. Bei Bestätigung durch “Ja” wird die Lagerbuchungsperiode geschlossen und nach Beendigung dieses Vorgangs wird eine Bestätigungsmeldung angezeigt.

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Verantwortlichkeiten
Verantwortlichkeiten

Verantwortlichkeiten können Sie über die Aktionsleiste bei Kontaktpersonen hinzufügen. Sie sind eine weitere Methode, um Personen z. B. für Marketingzwecke zu charakterisieren / näher zu bestimmen. Sie finden in der ersten Spalte den Code (bis zu 10 Zeichen alphanumerisch) dann kommt die Beschreibung und in der letzten Spalte sehen Sie die Anzahl der Kontakte denen diese Verantwortlichkeit zugeordnet wurde. Bei einem Klick auf die jeweilige Zahl öffnet sich ein Fenster mit den zugehörigen Kontakten. Bitte beachten Sie, dass sie auch mehrere Verantwortlichkeiten pro Kontakt vergeben können die in der letzten Spalte auch mehrfach gezählt werden.

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geschäftsbeziehungen
Geschäftsbeziehungen

Geschäftsbeziehungen sind eine weitere Methode um Kontakte zu charakterisieren, allerdings diesmal für Kontaktunternehmen und nicht für Personen. Sie können einem Kontaktunternehmen beliebig viele Geschäftsbeziehungen zuordnen, beachten Sie aber bitte, dass die in der Marketing Einrichtung definierten Geschäftsbeziehungen speziellen Regeln gehorchen und über einen eigenen Menüpunkt hinzugefügt werden sollten.

Der Aufbau hier ist wie auch oben beschrieben, in der ersten Spalte finden Sie den Code (10 Zeichen alphanumerisch), dann die Beschreibung und in der letzten Spalte die Anzahl der Kontakte mit dieser Geschäftsbeziehung. Auch hier öffnet sich bei einem Klick auf die Zahl die Liste der Kontaktunternehmen mit dieser Art der Geschäftsbeziehung.

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Einkaufscodes
Einkaufscooodes

Einkaufscodes können in Artikeln hinterlegt werden und bestehen aus dem Code, der Beschreibung und zwei Checkboxen die definieren, ob es sich um eine Direktlieferung oder um einen Spezialauftrag handelt.  Auf einer Verkaufszeile werden dann über den Artikel bzw. den Einkaufscode dahinter die entsprechenden Markierungen gesetzt (also Direkt oder Spezial). Bitte beachten Sie aber, dass dieses Feld im Standard nicht auf der Verkaufszeile eingeblendet ist.

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StandardEinkaufscodes
Wiederkehrende Einkaufszeilen Code
Wiederkehrende Einkaufszeilen Karte

Die Bezeichnung hier ist etwas irreführend da man zwar Codes vergibt aber diese Codes dann wiederum auf die so genannten “Wiederkehrenden Einkaufszeilen” verweisen. Definieren Sie einen oder mehrere Codes mit sprechenden Bezeichnungen und füllen Sie dann die wiederkehrenden Einkaufszeilen aus so wie im zweiten Bild gezeigt. Sie können hier keine Preise erfassen da diese erst im Zuge der Erstellung der Bestellung neu berechnet werden müssen. 

Nachdem die Standardeinkaufscodes und die daraus resultierenden wiederkehrenden Einkaufszeiten erstellt wurden, können diese Codes Kreditoren zugeordnet und dann entweder manuell oder automatisch in Bestellungen abgerufen werden.

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Standardverkaufscodes

Die Vorgehensweise und die Funktionalität hier ist genau die gleiche wie bei den Standardeinkaufscodes. Der einzige Unterschied ist, dass beim Zuordnen der Verkaufscodes zum Debitor auch Spalten wie Zahlungsbedingungen oder Lastschriftmandat ID hinzugefügt werden können. Details dazu bei der Aktionsleiste Debitor und. Verkaufsauftrag.

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Zustellertransportart
Zustellertransportart

Die Zustellertransportart kann in Verkaufsaufträgen aber auch in Umlagerungsaufträgen verwendet werden und beschreibt die Art, wie die Ware vom Logistikdienstleister transportiert wird. Das wäre auch in einem Textfeld unterzubringen bzw. ist eigentlich keine furchtbar wichtige Informationen, allerdings kann man hier auch eine Transportzeit hinterlegen, womit dieser Parameter an Bedeutung gewinnt.

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Weiterführende Links zu diesem Thema:

Zusteller einrichten (link)
Pakete verfolgen (link)
Branchen zuordnen (link)
Posteitzahlen importieren (link)
Einheiten einrichten (link)
Mahnungen (link)
Einrichten mehrerer Zinssätze (link)
Buchhaltungsperioden (link)

Verkäufer/Einkäufer (link)
Herkunfts-/Ursachencodes (link)


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